„Das ist ein katholisches Land“

Irland: Frau starb wegen verweigertem Schwangerschaftsabbruch

Am 28. Oktober starb Savita Halappanavar in einem Krankenhaus in Galway an einer Blutvergiftung, weil ihr ein Schwangerschaftsabbruch verweigert wurde.
Dazu führt die scheinheilige Ideologie von „Pro Life“!

Samstag, 8. Dezember 2012, 15:45h beim LKH/Mülln:

Kundgebung für den freien Zugang zu Schwangerschaftsabbrüchen.

„Das ist ein katholisches Land“, sagten die Ärzt_innen zu Savita Halappanavar, nachdem sie von ihrer beginnenden Fehlgeburt erfahren und einen Schwangerschaftsabbruch verlangt hatte, um weitere Komplikationen zu verhindern. Drei Tage verbrachte sie unter fruchtbaren Schmerzen, Zittern, Erbrechen und schließlich verlor sie das Bewusstsein. Wieder verlangte sie einen Schwangerschaftsabbruch, der wieder verweigert wurde, weil der Fötus noch einen Herzschlag hatte.

Dann starb sie an einer Blutvergiftung und E.Coli. Sie starb nach dreieinhalb Tagen unerträglicher Schmerzen. Sie starb, nachdem sie wiederholt um ein Ende der Schwangerschaft gebeten hatte, die dabei war, sie zu vergiften. Ihr Tod hätte verhindert werden können, wenn der Abbruch durchgeführt worden wäre, als sie danach verlangte.“ (Pro-Choice Ireland)

Advertisements