Vortrag: Rojava und der Widerstand gegen den „IS“

29. 12. 2014 // 19 Uhr // Infoladen Salzburg: Lasserstraße 26

Von Mitte September bis Anfang Oktober war eine Delegation des Verbandes der studierenden KurdInnen in Deutschland (YXK) in den kurdischen Teilen im Irak und der Türkei unterwegs. Eigentliches Ziel der Reise war es, sich ein eigenes Bild von der Revolution im westkurdischen Rojava zu machen. Seit 2011 hat die kurdische Bewegung dort eine demokratische Autonomie aufgebaut und diese bisher erfolgreich gegen die Angriffe der IS-Mörder verteidigt. Leider wurde der Delegation die Einreise auf syrisches Staatsgebiet von der nordirakischen Autonomieregierung und genauso von der Türkei aus politischen Gründen verweigert.

Stattdessen besuchte die Delegation Refugee-Lager im Irak und der Türkei, in denen derzeit überwiegend jesidische Geflüchtete aus dem Sengal untergebracht sind. Es wurde mit Aktivist_innen, Parlamentarier_innen und politischen Vertreter_innen der kurdischen Bewegung gesprochen. Da sich die Situation in Kobanê in den vergangenen Wochen zuspitzte, reiste die Delegation an die Grenze zu Kobanê um die Proteste der Bevölkerung zu unterstützen.

Was ist Rojava und was bedeutet demokratische Autonomie? Warum konnte die Delegation nicht nach Rojava? Wie ist die Situation in den syrischen und irakischen Teilen Kurdistans? Warum konnte IS die Jesid_innen massakrieren? Was ist die Rolle der Türkei? Wie ist die aktuelle Situation in Kobanê und Kurdistan? Welche Rolle spielt die BRD?

Diese und andere Fragen werden bei der Veranstaltung von einem Teilnehmer der Delegation beantwortet.

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