Film und Gespräch: „Verdrängung hat viele Gesichter“

Mittelstand trifft Widerstand.

Berlin. Ein kleiner Kiez zwischen Ost und West. Verwilderte Brachen am ehemaligen Mauerstreifen. Motorsägen und Baukräne. Neubauten und steigende Mieten. Alteingesessene, zugezogene Mittelschicht, Armut und Architekten. Und Gegenwehr.

Ein exemplarischer Einblick in die Mechanismen der Eigentumsbildung und ihre Widersprüche. Menschen, die am Essen sparen um die Miete bezahlen zu können. Eine neue Mittelschicht, getrieben von Abstiegsängsten, auf dem Weg in das neue urbane Eigenheim. Eine Milieustudie am Beispiel eines Kiezes.

Auf engstem Raum wird hier ein Kampf ausgetragen. Von Gesicht zu Gesicht. Ängste artikulieren sich. Auf allen Seiten. Wut verschafft sich Ausdruck. Ein Kampf um Millimeter. Um den Kiez. Um Würde. Und um das eigene Leben.

Gentrifizierung bekommt im Film bis in seine feinste Verästelung ein Gesicht. Viele Gesichter.

Am 10. April 2015 zeigen wir im Infoladen den Film „Verdrängung hat viele Gesichter“ des Filmkollektivs Schwarzer Hahn. Dazu gibt es ein Gespräch mit den Filmemacher_innen.

Lasserstraße 26, 19 Uhr.

Verdrängung hat viele Gesichter

Verdrängung hat viele Gesichter

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