Vortrag über die aktuelle Lage in Kurdistan am 16.11.

Am 16.11. um 19 Uhr findet bei uns ein Vortrag über die aktuelle Lage in Kurdistan statt. Nachstehend findet ihr den Ankündigungstext. Wir sehen uns!

 

Kurdistan – zwischen Bürgerkrieg und Demokratischer Autonomie

In Syrien gerät der Imperialismus in eine Krise. Das Entstehen des sogenannten Islamischen Staates, der Zerfall des Assad-Regimes und die Unfähigkeit der Nato-Staaten und Russlands, ihre hegemonialen Interessen mittels einer Neuordnung erfolgreich durchzusetzen, zeigen, wie tief die Krise sitzt. Sie bietet eine Chance: Im Windschatten des großen Chaos nimmt eine Bewegung Anlauf, die einen dritten Weg geht. Abseits von nationaler Befreiung unter autoritären Vorzeichen und Anbiederung an imperialistische Staaten.

Die Befreiungsbewegung Kurdistans hat sich in den fast drei Jahrzehnten ihres Bestehens von einer linken Splitterorganisation zu einer relevanten Kraft im Nahen Osten entwickelt. Doch es geht längst nicht mehr nur um Kurdistan, der Demokratische Konföderalismus (Ideologie der PKK und ihrer Schwesterorganisationen) hat den Anspruch auf die Befreiung des Nahen Ostens und darüber hinaus.

Schwerpunkte des Vortrages sind die neokoloniale Entwicklung des Nahen Osten, die Geschichte des kurdischen Befreiungskampfes rund um die PKK sowie Frauenbefreiung und Revolution in Rojava (Nordsyrien). Eingegangen wird auch auf die aktuellen Konflikte in Syrien und der Türkei sowie auf die ökonomische Situation in Rojava und die Probleme beim Aufbau des Sozialismus.

 

 

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