Post von der Polizei? Meldet euch!

Wir dokumentieren eine Information von Pro Choice Salzburg bezüglich Verwaltungsstrafen im Rahmen der Proteste gegen den 1000-Kreuze-Marsch am 25. 7. 2019:

Falls ihr für euer feministisches Engagement am 25. 7. 2019 eine Anzeige kassiert habt: ihr seid nicht allein!

Über 30 Leute wurden bei den Pro-Choice-Aktionen gegen den 1000-Kreuze-Marsch in Salzburg wegen Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz angezeigt.

Das bedeutet, dass irgendwann in den nächsten Wochen ein gelber Zettel in eurem Postkastl liegen könnte, und ihr einen eingeschriebenen Brief von den Bullen mit dem Titel „Strafverfügung“ bekommt. Dabei gehts um eine Verwaltungsübertretung, also sowas wie ein Strafzettel.

Wir empfehlen, einen Einspruch zu machen und Akteneinsicht zu beantragen. Infos dazu gibt es auf der Website des Rechtsifokollektiv Wien.

Falls ihr einen solchen Zettel bekommt, meldet euch bei uns. Schreibt uns an prochoice_sbg@systemli.org. Hier erfahrt ihr, wie ihr als ersten Schritt auf diesen Brief antwortet. Unseren PGP-Key für verschlüsselte Mails bekommt ihr hier.

Wir werden mit der Repression kollektiv und solidarisch umgehen, denn feministischer Protest lässt sich nicht verbieten!